Über mich

Als 1983 die Hälfte meine Klasse auf dem Commodore C64-Trip war, wollte ich mit ein paar Mitschülern fotografieren. Einer von uns hatte sogar ein SW-Labor. Also: Sparschwein geschlachtet und ab in den Fotoladen. Die Pentax ME-Super war klasse. Einziges Problem: Der Fehler sitzt immer hinter der Kamera. Mann, … habe ich schlechte Fotos gemacht. Nach etwa einem Jahr hab’ ich die gesamte Ausrüstung gegen einen Apple-II eingetauscht.
Über 25 Jahre später, habe ich mir eine Leica M9 und ein 35/2.0 ASPH. zugelegt und Bücher zur Fototheorie gelesen. Ich hatte die letzten zwei Jahrzehnte immer noch viel Spaß mit irgendeiner Canon. Das lief eher nebenbei und mehr als die üblichen Reisefotos kamen dabei nicht raus. Manchmal brauchen Dinge ihre Zeit.
Nach übe sieben Jahren Leica dachte ich mir ein Upgrade wäre nicht schlecht – Autofokus oder fotografieren, wenn’s draussen fast dunkel ist. Irgendwie hat Leica das in den letzten Jahren nicht wirklich ernst genommen. Eine Alternative wäre noch die Leica SL gewesen. Was dagegen spricht, sind die Objektive. Für Street Photography aus meiner Sicht völlig ungeeignet. Letztendlich entschied ich mich für eine Hasselblad X1D. Diese  Kamera ist wirklich der absolute Hammer – 50MP Mittelformat, nicht grösser als die Leica SL und Objektive die man überall mit hin nehmen kann. Ohne dass man einen eigenen Rucksack braucht, oder im Flieger Übergepäck anmelden muss. Auf der Strasse damit zu fotografieren ist eine wahre Freude. Ausserdem ist das Menusystem mit dem Touchscreen sagenhaft einfach zu bedienen.
Apropos “Strasse” – das Gere, das mich interessiert ist Street Photography, oer genauer gesagt Street Portraits. Wer glaubt, ich würde Leute aus einem versteckten Winkel heraus “abschießen”, weit gefehlt. Wenn ich fotografiere, mache ich das mit der größtmöglichen Freundlichkeit und bedanke mich.
Eine hochwertige Visitenkarte ist ein hervorragendes Deeskalationsmedium. Ich biete immer an, die Fotos an denjenigen zu schicken, die ich fotografiert habe. Das entspannt die Situation ungemein. Ich sage immer: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus”. Das gilt für beide Seiten. Einer meiner größten Vorbilder, John Free, sagte einmal, dass man auf die Menschen mit einem großen Lächeln zugehen soll. Das kann ich nur unterstreichen.
…viel Spass beim Fotos betrachten und kommentieren.
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