Venus 2017 – Fotografen fotografieren

Als mich mein Kumpel gefragt hat, ob ich auf die Venus in Berlin mitkommen möchte, hab ich spontan “ja” gesagt. Nr 2 hat sofort gegoogelt, was da abgeht. Ergebnis: “…darfste hin. Aber frag’ mal Klaus, ob der ‘nen Backstage Pass hat?”. Das wäre dann mit Party und Bühnenprogramm. Ich war froh, dass er keine hatte.

Also, was macht man als Fotograf auf der Venus? Nach kurzer Überlegung hatte ich mein Thema: “Fotografen fotografieren”. Und welches Equipment? Na da stand eigentlich nicht viel zur Auswahl: Meine Leica M, ein 35/2.0 für die Protagonisten und mein heißgeliebtes 75/2.0 für alles was etwas weiter weg ist und Portraits.

Das war echt harte Arbeit. Wenn man auf den Zug des entschleunigten Fotografierens aufspringt und keinen A7RII hat, dann muss man auf solch einer Art von Messe eine Menge Ausschuss in Kauf nehmen. Klaus hat mir dann noch den SF24 geliehen. Da machte das Fotografieren dann auch wieder mehr Spaß. Allerdings meistens nur mit Zonen-Fokussierung.

Insgesamt war der Event super und bei Weitem unspektakulärer als gedacht. Die Mädels waren super nett, …wenn man gefragt hat, ob ein Foto okay wäre. Teilweise war das aber auch ein bisschen Fremdschämen, wenn ich mir angeschaut habe, wie manche Typen samt Ellbogen und Smartphone reingehalten haben. Wer fotografieren will, sollte mittags anfangen und gegen sechs wieder nach Hause gehen. Mit jeder fortschreitenden Stunde wurde es voller und hektischer. Allerdings auch spaßiger. Gegen Ende wusste ich gar nicht mehr, wer Besucher und wer Aussteller war.

Ach ja, …ich hab jede Menge Leute mit VIP-Karten gesehen 😉

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