Fotomarathon Sylt

…mein erster und bestimmt nicht mein letzer Fotomarathon. Die Anreise mit Nr 2 war entspannt – Wellness – Hotel mit Düne vor der Nase und fast neben der Friedrichstraße (ja, die gibt’s dort auch). Los ging’s am Mittwoch Abend mit einer Stunde Verspätung aus Zürich Richtung Berlin. Dann hab ich mir gedacht: “Na ja, ….machste noch ein bisschen was für die Firma, dann Sachen zusammen packen, ein paar Fotos noch ausdrucken und dann in Ruhe schlafen gehen”. Es blieb nir beim ersten Teil: Für die Firma bis früh Morgen um drei. Zwei Stunden schlafen. Dann Sachen zusammen packen und ab in den Zug. da war es schon acht. Egal, …hauptsache alle dabei: Hasselbald X1D, das XCD45 und das XCD90 und mein geliebtes Manfrotto – Stativ.

Donnerstag und Freitag war aklimatisieren angesagt. Der Wind am Strand war teilweise so stark, dass ich dachte meine Hasselbald wird gesandstrahlt. In solche oder n ähnliche Fälle habe ich immer UV-Filter auf den Linsen. Die zu ersetzen ist auch günstiger als ein neues Objektiv, oder zumindest dessen Reperatur. Zum Aufwärmen wurde erst einmal die Gegend erkundet – Strand, Promenade, die Strassen und Gassen von Westerland. Den 70er – Jahre – Charme hat die Insel nach all den Jahren immer noch nicht verloren. Es lebe der Plattenbau.

So, …am Samstag ging’s endlich los. Erste Karte mit drei Aufgaben. Auf dem ersten Foto sollte die Startnummer draufstehen. Wollte ich dann auch machen. Eiziger Haken: Die X1D verweigerte sich. Der Auslöser ging nicht. Akku raus, Akku rein, alles auf Werkseinstellung. Immer noch nicht. Und dann, nach ca. zehn Minuten, inklusive beten, gut zureden und verfluchen, …immer noch nix. Erst als ich gesagt hatte: “Ich tausch dich am Montag gegen ‘n billige PhaseOne ein”, ging’s auf einmal. Naja, …Fakt war, dass das auch nicht immer ging. Es hakte die ganze Zeit. Und das obwohl Hasselblad sagt, dass die X1D Outdoor-tauglich ist. Ich vermute, dass das wie mit den SUVs ist – wenn’s dann wirklich ins Gelände geht, knicken die meisten Geräte ein.

Egal, ..ich bin ca. 15 km zu Fuss unterwegs gewesen. Davon etwa 6.5km auf Deich lang gelaufen. Zum Schluss hatte ich meine sieben Fotso (das da unten sind sie nicht, …kommen aber später) und war froh, dass die mit ca. einer Stunde Verspätung noch angenommen wurden. Für den nächsten Marathon sollte man sich die Lokation, genauso wie die Themen der letzten Veranstaltungen, genaustens anschauen. Dann steht man wenigstens nicht so verloren in der Gegend rum. Aber: es war eine excellente Erfahrung. Da spielt es auch keine Rolle, ob man auf die Plätze kommt. Zumal das mein erster Marathon war.

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